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In jenen Jahren von Dietrich Wilde, Band 2 In jenen Jahren, Band 2
von Dietrich Wilde, Götz Wilde, Bernd Sternal & Ulrich Herrmann

Verlag: Books on Demand;

Kurzbeschreibung:
Dietrich Wilde ist 1909 in Bad Suderode/Harz als ältester Sohn des langjährigen Arztes Dr. Carl Wilde und seiner Ehefrau und Hebamme Lucie Wilde geboren, besuchte das Gymnasium in Quedlinburg und studierte nach dem Abitur 1927 Jura in Berlin, wo er der Burschenschaft Frankonia beitrat, später in Freiburg und Göttingen. Von 1935 bis 1945 wirkte er als parteifreier Anwalt in eigener Kanzlei in Berlin und betätigte sich überwiegend als Strafverteidiger. Diese Zeit wird in seinem Erstling „Tödlicher Alltag, Strafverteidiger im Dritten Reich“ (erschienen im Verlag SEVERIN und SIEDLER, Berlin, Neuauflage in Vorbereitung) eindrucksvoll beschrieben. Über die Zeit nach 1945 in Bad Suderode und Gernrode wird in diesem Buch berichtet. Zunächst als Bürgermeister in Gernrode unter amerikanischer, danach unter russischer Besatzung, später als Richter in Magdeburg und Halle – Zeiten der Vergewaltigungen und Verbrüderungen, des Wiederaufbaus, rücksichtsloser Demontage und großherziger Geschenke, Zeiten sowjetischer Härte und russischer Seele! Tragödien und Komödien im besiegten Deutschland. Im Februar 1948 flüchtete D.W. in den Westen und war nach seiner Wiederwahl 24 Jahre lang bis 1972 als Stadtdirektor in Peine bei Hannover tätig, leitete über Jahre den Niedersächsischen Städtebund und war zugleich Vizepräsident des Deutschen Städtetages. Für seine kommunalpolitischen Verdienste erhielt er den niedersächsischen Verdienstorden und 1982 das große Bundesverdienstkreuz. Er starb 1986 nach kurzer schwerer Krankheit und wurde an der Stätte seines Wirkens in Peine begraben. -- Seine Ehefrau starb 95-jährig 2009 in Peine, wo die jüngste in Quedlinburg geborene Tochter Roswitha (67) heute lebt. Sein Sohn Götz (70) wurde Orthopäde in Berlin, war nach 14 Jahren in eigener Praxis dann bis zu seinem Ruhestand Klinikchef in Bad Gandersheim und lebt heute in Gauting bei München, in Nähe der in Taufkirchen lebenden ältesten Tochter Karla (72).

 
Taschenbuch: 152 Seiten, 17 schwarz/weiß Abbildungen

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Burgen und Schlösser der Harzregion, Band 2 Burgen und Schlösser in der Harzregion: Band 2
Bernd Sternal (Autor), Lisa Berg (Autor), Wolfgang Braun (Autor) 

Kurzbeschreibung:
Band 2 unseres Burgenführers für die Harzregion schließt sich nahtlos an den erfolgreichen ersten Band an. Wieder werden ihnen 49 Burgen und Schlösser vorgestellt, die Bestandteil der Geschichte der Harzregion sind und wieder werden die textlichen Ausführungen von Bernd Sternal ergänzt durch Rekonstruktionszeichnungen von Wolfgang Braun und Grundrissen von Lisa Berg. Auch seltene alte Stiche haben wir wieder in den Archiven ausgegraben und als attraktive Ergänzung eingefügt. Wie schon zuvor versuchen wir erneut eine Brücke zu schlagen, zwischen fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen, gepaart mit einer kleinen Portion künstlerischer Fantasie, damit Sie eine bildhafte Vorstellung davon haben, wie diese monumentalen Bauten des Mittelalters einmal ausgesehen haben könnten. Wir hoffen, dass Ihnen auch dieser Band ein guter Begleiter bei der Erkundung dieser Altertümer sein wird, wie uns für den ersten Band mehrfach bekundet wurde.
 

Gebundene Ausgabe: 160 Seiten, 29 Grundriss- und 41 Rekonstruktionszeichnungen, 12 Stiche
Taschenbuch: 112 Seiten, 2 Farbseiten, 41 Rekonstruktions-, 29 Grundrisszeichnungen

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In jenen Jahren von Dietrich Wilde In jenen Jahren, Band 1
von Dietrich Wilde, Götz Wilde, Bernd Sternal & Ulrich Herrmann

Taschenbuch: 156 Seiten, 2 farbige Abbildungen, 10 schwarz/weiß Abbildungen 
Verlag: Books on Demand;

Kurzbeschreibung:
Dietrich Wilde ist 1909 in Bad Suderode/Harz als ältester Sohn des langjährigen Arztes Dr. Carl Wilde und seiner Ehefrau und Hebamme Lucie Wilde geboren, besuchte das Gymnasium in Quedlinburg und studierte nach dem Abitur 1927 Jura in Berlin, wo er der Burschenschaft Frankonia beitrat, später in Freiburg und Göttingen. Von 1935 bis 1945 wirkte er als parteifreier Anwalt in eigener Kanzlei in Berlin und betätigte sich überwiegend als Strafverteidiger. Diese Zeit wird in seinem Erstling „Tödlicher Alltag, Strafverteidiger im Dritten Reich“ (erschienen im Verlag SEVERIN und SIEDLER, Berlin, Neuauflage in Vorbereitung) eindrucksvoll beschrieben. Über die Zeit nach 1945 in Bad Suderode und Gernrode wird in diesem Buch berichtet. Zunächst als Bürgermeister in Gernrode unter amerikanischer, danach unter russischer Besatzung, später als Richter in Magdeburg und Halle – Zeiten der Vergewaltigungen und Verbrüderungen, des Wiederaufbaus, rücksichtsloser Demontage und großherziger Geschenke, Zeiten sowjetischer Härte und russischer Seele! Tragödien und Komödien im besiegten Deutschland. Im Februar 1948 flüchtete D.W. in den Westen und war nach seiner Wiederwahl 24 Jahre lang bis 1972 als Stadtdirektor in Peine bei Hannover tätig, leitete über Jahre den Niedersächsischen Städtebund und war zugleich Vizepräsident des Deutschen Städtetages. Für seine kommunalpolitischen Verdienste erhielt er den niedersächsischen Verdienstorden und 1982 das große Bundesverdienstkreuz. Er starb 1986 nach kurzer schwerer Krankheit und wurde an der Stätte seines Wirkens in Peine begraben. -- Seine Ehefrau starb 95-jährig 2009 in Peine, wo die jüngste in Quedlinburg geborene Tochter Roswitha (67) heute lebt. Sein Sohn Götz (70) wurde Orthopäde in Berlin, war nach 14 Jahren in eigener Praxis dann bis zu seinem Ruhestand Klinikchef in Bad Gandersheim und lebt heute in Gauting bei München, in Nähe der in Taufkirchen lebenden ältesten Tochter Karla (72).


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Der Harz - ein Stück Geschichte Mitteleuropas: Band 1 Von seiner Entstehung bis zur Zeit der Völkerwanderungen  - Sternal Media Die Harz - Geschichte: Band 1 Von seiner Entstehung bis zur Zeit der Völkerwanderungen
von Bernd Sternal (Autor), Lisa Berg (Autor)

Gebundene Ausgabe: 152 Seiten, 25 Abbildungen farbig, 34 Abbildungen schwarz/weiß
Verlag: Books on Demand;

Kurzbeschreibung: Der Harz als nördlichstes deutsches Mittelgebirge war zu allen Zeiten eine Kulturscheide. Daraus entwickelt hat sich eine einzigartige Kulturlandschaft, eine Symbiose aus verschiedensten Landschaftsformen und Vegetationsstufen, einhergehend mit den unterschiedlichsten menschlichen Siedlungsstrukturen. Dieses Mittelgebirge, mit seinen Vorlanden, in all den Facetten seiner Entwicklung vorzustellen, ist Anliegen dieses Buches. Ohne „Political Correctness“, aber mit vielen wissenschaftlichen Fakten, hoffentlich ohne Langeweile, aber auch im Widerstreit zu teilweise vorherrschenden Lehrmeinungen, soll dieses Buch informieren und Lust auf mehr wecken. Ich habe bewusst versucht auf zu viel Theorie zu verzichteten, dafür aber ein Vielzahl von Illustrationen und Grafiken eingefügt. Worauf ich nicht verzichten wollte, sind all die Sagen, Mythen und Legenden, die den Harz prägen und deren Substanz zum Teil wissenschaftlich noch nicht zu fassen ist. Aber gerade das ist wohl das Besondere und Liebenswerte an der Harzregion, neben seinen traditionsbewussten aber auch modernen Menschen. Ich hoffe mit meiner Lektüre Ihre Lust auf den Harz geweckt zu haben und auch auf den Fortsetzungsband, der bald erscheinen wird.


Burgen und Schlösser der Harzregion Burgen und Schlösser in der Harzregion: Band 1
Bernd Sternal (Autor), Lisa Berg (Autor), Wolfgang Braun (Autor) 
Gebundene Ausgabe:
196 Seiten
Sprache: Deutsch
Größe und/oder Gewicht: 21 x 14,8 x 1,7 cm

Kurzbeschreibung:
In den einschlägigen Touristenführern und Bildbänden über den Harz, finden wir immer die selben Burgen und Schlösser, die als Wahrzeichen und Ausflugsattraktion vorgestellt werden. Aber der Harz hat sehr viel mehr, dieser faszinierenden, mittelalterlichen Altertümer, die in keinem Reiseführer vorkommen. Es sind die zahlreichen Ruinen der Harzer Burgen und Schlösser, von deren Aussehen wir kaum eine Vorstellung haben.Das Autorenteam hat lange gearbeitet und nun liegt das Resultat als Buch vor. Es vermittelt ihnen in einzigartiger Weise, wie diese legendären, von Mystik umwehten Relikte einer längst vergangenen Zeit, einmal ausgesehen haben könnten. Mittels detaillierter Rekonstruktions- und Grundrisszeichnungen sowie historischer Zeichnungen und Stiche und umfassenden geschichtlichen Fakten, können sie sich ein Bild von der Harzregion im Mittelalter machen. Wir wünschen ihnen viel Freude dabei und möchten sie schon neugierig machen auf den II. Band der bald folgen wird.


Der Kampf um den Harz April 1945: Der Vorstoß des VII. US Corps durch das nördliche Eichsfeld, den West, Süd- und Ostharz und die Goldene Aue zur ... Kriegsende in Thüringen 1945, Band 6
Jürgen Möller (Autor)

Gebundene Ausgabe: 250 Seiten
Verlag: Rockstuhl Verlag; Auflage: 1., Auflage (November 2011)
Sprache: Deutsch

Kurzbeschreibung: Von Jürgen Möller, Festeinband, ca. 250 Seiten mit über 50 Abbildungen. 1. Auflage Ende 2011. Das Buch erscheint als zweiter Band der mehrteiligen Dokumentationsreihe zur amerikanischen Besetzung Thüringens im Jahr 1945. Es schließt sich inhaltlich an das Buch „Der Kampf um Nordthüringen im April 1945“ an und beschäftigt sich mit dem Weg des VII. US Corps der 1st US Army durch Mitteldeutschland. Das Buch schildert neben der allgemeinen militärischen Lageentwicklung in Mitteldeutschland Ende März/Anfang April 1945 chronologisch den Vormarsch des VII. US Corps der 1st US Army nach dem Abschluss der Einkesselung des Ruhrgebietes durch das nördliche Eichsfeld und den Westharz auf Nordhausen, die Befreiung des Konzentrationslagers Dora-Mittelbau, den weiteren Vorstoß durch den Süd- und Ostharz und die Goldene Aue zur Saale im Raum Halle – Wolfen - Bitterfeld und weiter bis zur alliierten Haltelinie an der Elbe. Ergänzt wird die Darstellung durch einen Abriss der Kampfhandlungen im Harz bis zur Zerschlagung des Harzkessels unter Einbeziehung der Operationen der 9th US Army im Nordharz und eine Kurzbetrachtung des Vormarsches des V. US Corps an der Südflanke des VII. US Corps.


Katalog zur Ausstellung im Bonhöffer Haus in Friedrichsbrunn Die Familie Bonhoeffer und Friedrichsbrunn
von Dieter Zehnpfund

Preis: 10,00 Euro (163 Seiten, ISBN 978-3-00-024208-3)

Auszug aus dem Vorwort:
"Liebe Leser,
die Ausstellung "Die Familie Bonhoeffer und Friedrichsbrunn" soll dazu beitragen, den Lebensstil, die soziale Stellung, die Wertvorstellungen und die Ansichten einer preußisch-liberalen Bürgerfamilie deutlicher zu machen, deren Name, vor allem wegen der Persönlichkeit Dietrich Bonhoeffers, in der ganzen Welt einen guten Klang hat. Die hier gezeigte Zusammenstellung von Bildern und Texten ist vor allem den Einflüssen, Wirkungen und Reflektionen unseres Heimatortes Friedrichsbrunn auf die Familie Bonhoeffer und ihren Verwandten gewidmet. ..."
Dieter Zehnpfund /Ortschronist

Bestellungen möglich über:
Rosemarie Zehnpfund
Waldstraße 8, 06507 Friedrichsbrunn
oder Email: gabriela-1962@hotmail.de
oder Telefon: 039 487 - 749 161


Schätze lebendiger Vergangenheit Teil 2: Harz: Kulturreiseführer mit einem Briefroman aus dem Zeitalter der Aufklärung (Broschiert)
von Jürgen Westphal (Autor)    

Kurzbeschreibung
Die Kulturreiseführer »Schätze lebendiger Vergangenheit« sind Lesebücher und Reiseführer für alle, die den Spuren der Aufklärung durch Sachsen-Anhalt folgen wollen. Sie erzählen in fiktiven historischen Briefen einer jungen Frau aus damaliger Sicht von bedeutenden kulturellen Orten und stellen heutige touristische Ziele vor. Über wichtige Sehenswürdigkeiten mit Adressen, Telefonnummern, Homepages und Öffnungszeiten wird in der Rubrik »Tipps zur Erkundung der Region« informiert.
 
Broschiert: 183 Seiten
Verlag: Mitteldeutscher Verlag; Auflage: 1. Auflage. (Februar 2010)
Sprache: Deutsch
Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,2 x 0,4 cm


Geschichte des Harzes von Barbara Ehrt

Eine kleine Geschichte des Harzes
von Barbara Ehrt

Die Autorin unternimmt einen kühnen historischen Streifzug durch die allgemeine Harzgeschichte. Die Lebenswelten des knorrigen Bergvolkes werden beleuchtet und bis in die heutige Zeit sowohl kritisch als auch wohlwollend betrachtet. Der Harz war immer ein zerteiltes Gebirge mit vielen unterschiedlichen Verwaltungsformen, dies hat verhindert, dass die Bewohner eine einheitliche Identität entwickeln konnten. Der Harz hat, wie auch die Stadt Berlin, sehr unter der Teilung durch die Mauer zu leiden gehabt und bis heute ist der Harz kein "einig Vaterland".

Für die Altersgruppen zwischen 10 und 100 Jahren steht das Büchlein ab sofort jedem Harz-Fan als Begleitlektüre zum Harzurlaub oder zur Vertiefung der Geschichtskenntnisse zur Verfügung!

Hier können Sie das Buch bestellen!

Broschüre: 20 Seiten
Verlag:
Papierfliger Verlag GmbH, Clausthal-Zellerfeld (2009)
Sprache:
Deutsch


Der Harz - Natur · Geschichte · Kultur: Eine Bilderreise (Gebundene Ausgabe)
von Birgit Czyppull (Autor), Sigurd Elert (Fotograf)    

Kurzbeschreibung
Mythen und Sagen vor allem die von Goethe literarisch verewigte Walpurgisnacht mit dem Hexenritt zum Brocken haben den Harz eine geheimnisvolle Aura verliehen. Doch genauso spannend wie die unheimlichen Geschichten ist die wirkliche Geschichte dieses unwirtlichen Mittelgebirges: Schon in der Frühgeschichte sind Menschen auf die reichen Bodenschätze im Harz gestoßen. Im Mittelalter erreichte die Förderung von Silber, Eisen und anderen Metallen seinen ersten Höhepunkt. Das Heilige Römische Reich deutscher Nation schöpfte seinen Reichtum aus diesen Quellen. Von dieser Verknüpfung zwischen Herrschafts- und Technikgeschichte zeugen noch heute prachtvolle Kirchen, Pfalzen und Burgen sowie zahlreiche Bergwerksanlagen. Die brillanten Fotos von Sigurd Elert zeigen die Kulturdenkmäler und Naturlandschaften des Harzes in all ihrer Schönheit.

  • Gebundene Ausgabe: 143 Seiten
    Verlag:
    Mitzkat; Auflage: 1 (März 2007)
    Sprache:
    Deutsch
    Größe und/oder Gewicht:
    28,6 x 21,5 x 1,8 cm


Hahndorfer Chronik Hahndorfer Geschichten & Geschichte: Band 1 (Broschiert)
von Wolfgang Janz (Autor), Bernd Sternal (Autor)
Broschiert:
212 Seiten

Kundenrezensionen: Der Hahndorfer Autor, Wolfgang Janz, hat mit viel Fleiß und Liebe zum Detail, eine Menge an historischen und aktuellen Daten und Fakten sowie viele kleine, wissenswerte Geschichten von und über Hahndorf sowie der Region Goslar, gesammelt und aufgeschrieben. Angefangen von der Bedeutung des Wortteils "Hahn" im Ortsnamen dieses Goslarer Stadtteils, über eine Abhandlung der gewesenen und noch existierenden Vereine Hahndorfs, über einen ganz besonderen Baum in der Nähe des Ortes bis hin zu einem akribisch geführten Kalendarium. Ein Buch, das in keinem Hahndorfer Bücherregal fehlen sollte, aber sicher auch für alle Goslarer viel interessantes birgt.


Wackersteine, Wald und Wüste - unterwegs im Harz
Hartmut Knappe (Autor)  

Broschiert: 189 Seiten
Verlag: Pfeil; Auflage: 1 (20. Januar 2011)
Sprache: Deutsch  

Kurzbeschreibung
Dort, wo Norddeutschland aufhört und Mitteldeutschland beginnt, erhebt sich der Harz. Die Insel aus Berg und Wald ist beliebt. Sie lädt ein zum Wandern oder Radfahren und hat als Kernland deutscher Kaiser für Geschichtsinteressierte einiges zu bieten. Gleich zweimal gibt es hier Sehenswürdigkeiten, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen. Wie aber sieht es aus mit Ferien am Palmenstrand Sonne, Süden, Segeln? Bitteschön, auch das ist kein Problem am Fuße des Brockens. Allerdings mit einer gewissen Einschränkung: nicht heutzutage, sondern ziemlich lange vor unserer Zeit wären solche Angebote durchaus ernst gemeint. Als einst die Nordsee eine Südsee war und den Harz umspülte, gab es hier so manche Traumlandschaft mit Stränden wie am Mittelmeer, aber auch den Wüstenhauch im Hinterland. Ist das alles für immer vorbei?
Vielleicht hat der Harz auf diese Frage längst gewartet und deshalb frühzeitig ein Tagebuch angelegt. Beim ersten Blick ist die in Stein verfasste Aufzeichnung noch unverständlich. Aber mit etwas Phantasie und kriminalistischem Gespür gelangt man bald hinter ihr Geheimnis. Korallenskelette oder Haifischzähne sind die Schriftzeichen vormaliger Meeresfluten, rostrote Felsen künden von heißer Wüstenzeit, versteinerte Palmenblätter kannten regenreiches Tropenklima. Darüber hinaus wissen die fossilen Dokumente noch Erstaunliches von den Weltreisen des Brockens zu berichten. Als Teil eines uralten Kontinents pflegte er enge Beziehungen zu Afrika und war Amerika sehr verbunden.
Einige Seiten des versteinerten Tagebuchs sind in erstaunlich gutem Zustand. Von anderen dagegen blieb nur ein verwitterter Rest. Vor gut 360 Millionen Jahren wurden die ersten Notizen über den Wald angelegt, in Fortsetzungen bis heute. Wohl nirgendwo sonst auf der Erde konnten die Überbleibsel urzeitlicher Pflanzenwelt und anderer Klimazeugen in so einer Fülle überdauern wie im vergleichsweise kleinen Harzgebiet. Durch die Erosion und den Einsatz von Hacke, Bagger und Sprengstoff gelangten sie wieder ans Tageslicht.
Klebstoff aus allerlei Mineralien hat die Aufzeichnungen säuberlich eingebunden. So ist ein Dokument von beachtlichem Gewicht entstanden. Leider scheitert seine Ausleihe an der räumlichen Fülle. Doch Tagebuch und Lesesaal sind groß genug. Man kann darin herumfahren im Harz und in seinem Vorland.
Auch wenn die Wege einmal etwas länger werden zurück geht es auch ohne Landkarte und Navigationsgerät. Stets bietet sich der Brocken als Orientierungshilfe an. Dafür bekommt er in jedem der zehn folgenden Kapitel Gelegenheit zur Berichterstattung, ebenso wie Waldgeschichte und Gesteinsbildung. Schließlich zeigt der Blick über den regionalen Tellerrand, dass sich der Harz bisher gut in der Welt zurechtgefunden hat. Er lädt zum Besuch ein, und wer dabei noch sucht, der kann auch finden. 


Die Ärztin aus Quedlinburg. Das Leben der Dorothea Christiane von Erxleben
von Emmy Kraetke-Rumpf

Broschiert - 175 Seiten


Eisenbahnchronik Harz: Die Geschichte der Eisenbahnen im Harz (Gebundene Ausgabe)
von Josef Högemann (Autor)

308 Seiten

Kurzbeschreibung: 1840 erhielt Harzburg als erster Ort am Harzrand Eisenbahnanschluss. Rasch entstanden rund um das norddeutsche Mittelgebirge weitere Strecken, bevor sich 1883 der heute wieder bestehende Eisenbahnring um den Harz schloss. Gleichzeitig drang der Schienenstrang immer weiter ins Gebirge vor und erreichte 1899 sogar den sagenumwobenen Brocken. Viele Jahre lang bestimmte die Eisenbahn das Verkehrsgeschehen, bevor die deutsche Teilung im Jahr 1945 zu ersten Streckenstilllegungen führte. Einen weiteren Bedeutungsverlust musste der Schienenverkehr ab den 1960er Jahren durch die geradezu ungebremst wachsende Konkurrenz der Straße hinnehmen. Die „Eisenbahnchronik Harz“ beschreibt detailliert die Geschichte aller Eisenbahnen des Harzes einschließlich der Werkbahnen. Der Leser erfährt auch etwas über Land und Leute, Bergbau und Hüttenwesen und über so manche Gegebenheit am Rande.


Literarische Harzreisen (Gebundene Ausgabe)
von Cord-Friedrich Berghahn (Autor), Herbert Blume (Autor), Gabriele Henkel (Autor)

Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
Verlag: Verlag für Regionalgeschichte; Auflage: 1 (1. Dezember 2007)
Sprache: Deutsch, Englisch

Über das Produkt
Das zeitliche Spektrum reicht vom bis zum 20. Jahrhundert, das thematische von Harzreisen der Aufklärung und Romantik bis zur Wahrnehmung des Tourismus und des Bergbaus. Der Harz wird als literarischer Imaginationsraum, als literaturgeschichtliche Topographie und als realgeschichtlicher Ort erschlossen. Diese Herangehensweise antwortet auf die bislang dominierende literaturwissenschaftliche Erforschung des Harzes, die unter autor- und werkbezogenen Aspekten stattfand. Ihr gegenüber wird hier erstmals versucht, aus der Vielzahl isolierter Positionen einen integrativen Blick auf das literarische Phänomen Harz zu gewinnen.


Wege der Jakobspilger, Bd. 1 - Magdeburger Börde, Harz, Solling, Sauerland, Rheinland (Broschiert)
von Walter Töpner (Autor)

Seit dem 12. Jahrhundert war die Kunde von der Wiederentdeckung des Jakobsgrabes im nordspanischen Santiago de Compstela auch in die entlegendsten Winkel Osteuropas vorgedrungen. An den Ufern der Elbe bei alten Hansestadt Magdeburg strandeten die Jakobspilger aus dem Baltikum, Schweden, Danzig und Polen und sammelten sich neu. Ein langer Weg lag noch vor ihnen, der sie quer durch Deutschland, Frankreich und Spanien zum Grabe des heiligen Apostels Jakobus führen sollte. Es war ein Weg bis ans damalige Ende der Welt, voller Abenteuer aber auch voller Ungewissheiten und Gefahren für Leib und Leben. Sind auch viele Spuren der Pilger aus früheren Zeiten längst verweht, die Wege, die sie gegangen sind, und die Erinnerungen daran gibt es noch. Walter Töpner hat ihnen nachgespürt und die Wegstationen, Klöster, Herbergen und Heiligtümer der Jakobspilger aufgedeckt. Mit diesem Buch schlägt er ein neues Kapitel in der Erforschung und Begehung von Jakobswegen in Deutschland auf. Die Verbindung Mitteldeutschlands und Osteuropas mit diesem alten Pilgerweg gewinnt vor dem Hintergrund der deutschen Einheit und der Vereinigung Europas eine neue geschichtliche Dimension.


Erlebnisse an der Grenze im Harz: Ein Zollbeamter erinnert sich (Taschenbuch)
von Rudolf Zietz (Autor), Harzklub Zweigverein Pöhlde (Herausgeber)

Taschenbuch - 144 Seiten

Kurzbeschreibung: Ein gebürtiger Herzberger, Geburtsjahrgang 1938, die letzten Kriegsjahre erlebt, schildert seine Dienstzeit als Angehöriger des Bundesgrenzschutzes und des Zollgrenzdienstes an der Demarkationslinie seiner Heimat Harz zwischen Torfhaus Braunlage-Walkenried bis hin zum Grenzübergang Duderstadt/Worbis bei Teistungen. Er sieht in all dieser Zeit seine Aufgabe darin, die „Grenze" zu bewachen, zum Schutz der Bürger beiderseits der aufgezwungenen Trennungslinie. Rudolf Zietz schrieb, wie es war, er schrieb dieses Buch gegen das Vergessen, seine Erlebnisse und Erfahrungen. Fast immer hatte er seine Kamera auf den Streifengängen dabei, Fotos von eindringlicher Deutlichkeit. Es war auch für ihn die Zeit des „Kalten Krieges", eines unmenschlichen Grenzsystems und seiner verbrecherischen Sperranlagen. Er erlebte bewusst, bis hin zur Grenzöffnung, als er selbst Hand anlegte beim Niederreißen des Metallgitterzaunes an der Rotbuche zwischen Walkenried und Ellrich im Südharz. Es war die Zeit zwischen 1956 und 1989. Ein umfangreicher, abwechslungsreicher Inhalt - ein Buch - lebhaft wie ein Roman, spannend wie ein Drama, jedoch von prägender Realität. Er hätte noch mehr und detaillierter berichten können. Anstand und Verschwiegenheit waren die Bremsen seines Berichtes.


Sprengstoff im Harz
von Jani Pietsch

Taschenbuch - 248 Seiten

Kurzbeschreibung: Dieses Buch wurde für diejenigen Menschen geschrieben, die vor mehr als fünfzig Jahren als Zwangsarbeiterinnen oder Zwangsarbeiter oder als deren Kinder in Clausthal-Zellerfeld waren und die dort starben. Der Tod kam auf verschiedenen Wegen, jedoch immer mit Zwang und Gewalt: Tod durch Erschießen, Tod durch Verhungern, Tod durch Vergiften, Tod durch Explosion, Tod durch Kälte, Tod durch Nässe, Tod durch Verschütten... Mehr dazu


Zeitzeugen. Der Harz im April 1945

Book on Demand - 268 Seiten

Rezensionen: Der Autor über sein Buch - Ein spannender Zeitzeugenbericht - Diese Dokumentation greift auf Erlebnisberichte von mehreren hundert Zeitzeugen und deren Angehörigen zurück. Die Erlebnisberichte wurden so ausgewählt, dass möglichst verschiedenartige Eindrücke die letzten Kriegstage deutlich werden lassen. Bewusst haben wir bei der Stofffülle und in Ermangelung persönlicher Aufzeichnungen von dem Schreiben einer Kriegsgeschichte im klassischen Sinn Abstand genommen. Uns kam es vor allem darauf an, die Zusammenhänge und die Beweggründe für Entschlüsse und Handlungen so zu schildern, wie sie Zeitzeugen zur Geschehenszeit gesehen haben. Mehr dazu